Digitales Geschichtsbuch

Projekt der Klasse 10b

Politik BRD

Die Bundesrepublik bildete im Laufe der 50er Jahre ein stabiles demokratisches System. In diesem System waren die wichtigsten Parteien koalitionsfähig und kooperierten parlamentarisch. Die Regierung des ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer (1949-1963) war der politische Ausdruck der Wiederaufbauperiode, in der eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Modernisierung unter konservativen Vorzeichen stattfand.

Im Laufe des Jahres 1950 trat die Bundesrepublik dem neu gegründeten Europarat bei wurde aber noch kein vollwertiges Mitglied.

Am 01. Mai 1951 wurde die Bundesrepublik auf Beschluss des Europarates als Vollmitglied in das Gremium aufgenommen.

Am 02. Mai wurde die BRD vollberechtigtes Mitglied im Europarat.

Am 28. September 1951 nimmt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe seine Arbeit auf.

Am 19. November 1951 schritt die Eingliederung der BRD in die internationale Politik mit der Unterzeichnung der Flüchtlingskonvention der Vereinten Nation in New York weiter voran.

Am 27. Februar 1953 wurde das Londoner Schuldenabkommen unterzeichnet, welches man auch Abkommen über deutsche Auslandsschulden nannte. In diesem Abkommen erklärte die Bundesrepublik die Schulden vor und nach dem Krieg zu zahlen. Dazu kam noch das Luxemburger Abkommen, das auch Wiedergutmachungsabkommen genannt wird. Hier ging um es um die Rückerstattung der Vermögen. Diese beiden Abkommen waren Voraussetzungen dafür, dass die Bundesrepublik im Jahre 1955 die staatliche Souveränität erhalten sollte.

Am 25. März 1953 wird das Bundesvertriebsgesetz in der BRD verabschiedet. Dadurch sollte es zur Eingliederung von Flüchtlingen und Vertriebenen, die nach Kriegsende aus ihrer Heimat in den deutschen Ostgebieten und der DDR vertrieben wurden, kommen. Im Bundesvertriebengesetz wurden zwei wichtige Grundsätze formuliert, nämlich erstens: Vertriebene sind voll gleichberechtigte Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschlands. Zweitens: Notwendige Hilfe gibt es so lange, bis die Eingliederung in das wirtschaftliche und soziale Leben erfolgt ist.

Am 01. April 1953 verloren sämtliche gesetzliche Bestimmungen, die mit der Festschreibung der Gleichberechtigung von Mann und Frau unvereinbar waren, in der BDR ihre Gültigkeit.

Am 06. September 1953 fand die 2. Bundestagswahl statt, bei der die CDU/CSU gewaltig an Stimmen zu legte. Dies war für die CDU/CSU eine Bestätigung der Politik Konrad Adenauers.

Am 26. März 1954 beschloss der Bundestag gegen die Stimmen der SPD die erste Wehrergänzung nach dem Krieg im Grundgesetz, die die Verteidigung des Landes, die Wehrpflicht und den Schutz der Zivilbevölkerung zur Aufgabe des Staates erklärte.

Am 07. April 1954 erhob die BRD einen Alleinvertretungsanspruch über das Land, da sie die DDR immer noch nicht als eigenen Staat anerkannte.

Am 17. Juli 1954 wurde Theodor Heuss erneut zum deutschen Ministerpräsident gewählt und am 16. Juli 1954 wurde Eugen Gerstenmeier zum Bundestagspräsidenten gewählt.

Am 05. Mai 1955 treten die Pariser Verträge in Kraft. Sie entlasten die BRD in staatlicher Souveränität und beendet Besatzungsstatut.

Am 07. Mai 1955 tritt die BRD zur Westeuropäischen Union bei und am 09. Mai 1955 zur Nato.

Vom 17. bis 23. Juli 1955 war eine Genfer Außenminister Konferenz. Es gab aber keinerlei Veränderung der Deutschlandfrage.

Am 11. November 1955 wurde die Bundeswehr gegründet.

Im August 1956 verbietet das Bundesverfassungsgericht die KPD als verfassungsfeindliche Partei.

1956 leitet der abgeschlossen Saarvertrag die Rückkehr des Saarlands zu Deutschland ein.

Im Jahr 1957 war die Göttinger Erklärung. Hier mischten sich18 Wissenschaftler in die Politik ein und sprechen sich gemeinsam über die atomare Aufrüstung aus.

Außerdem wurden im Jahr 1957 die Römischen Verträge unterzeichnet, welches zu einem politischen Zusammenschluss der wichtigsten europäischen Staaten führte.

Im Jahr 1957 gewinnt die CDU die Wahlen zum 3. Deutschen Bundestag mit einer absoluten Mehrheit.

Im Jahr 1958 kam es zum Atombeschluss, hierbei wurden die Bundeswehr mit Atomwaffen ausgestattet.

Im Jahr 1958 tritt noch das Gleichberechtigungsgesetzt in Kraft, was aber nicht gleich zur Gleichberechtigung führt.

Am 05. Januar 1959 wurde der sowjetische Entwurf eines Friedensvertrags vom 27.11.1958 von der BRD abgelehnt.

Ab Februar 1959 durften die Streitkräfte der BRD nach Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in Berlin mit Atomwaffen der USA aufgerüstet werden.

In der Maikundgebung am 01. Mai 1959 jubelten Bürgermeister Willy Brandt 600 000 Menschen zu und forderten ein Ende der Spaltung Berlins.

Am 01. Juli 1959 wurde Heinrich Lübke zum neuen Bundespräsidenten gewählt und ist damit der Nachfolger von Theodor Heuss. Lübkes Amtszeit begann am 13. September 1959.

Im Jahr 1959 beschließt die SPD das Godesberger Programm und versteht sich nicht mehr als sozialsozialistische Arbeiterpartei, sondern als Volkspartei.

Quellen:

https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1950/

https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1951/

https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1952/

https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1953/

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